Regenwassernutzung

Haben wir bald schon ein Trinkwasserproblem? 

In den meisten Gebieten Mitteleuropas ist Wasser ausreichend vorhanden. Doch durch folgenschwere Eingriffe in den natürlichen Kreislauf und den Wasserhaushalt nehmen die Belastungen ständig zu. Um die allgemeine Wasserversorgung auch weiterhin gewährleisten zu können, sind immer aufwendigere und vor allem kostenintensivere Reinigungsmaßnahmen in den Wasserwerken notwendig. Die gezielte Nutzung von Regenwasser in Bereichen wie Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschine in denen eine Trinkwasserqualität nicht erforderlich ist, hilft unsere Wasserressourcen zu schonen.

Die Nutzung des Regenwassers ist keine neue, sondern vielmehr eine wieder entdeckte Möglichkeit, Wasserressourcen zu schonen.


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Substitution von Trinkwasser - Rückhaltung von Regenwasser

Die Nutzung hat auch aufgrund der Eigenschaften des Regenwassers weitere positive Nebeneffekte:

  • optimales Medium für Pflanzen, um Mineralien aufzunehmen.bessere Waschwirkung, wodurch 50 Prozent des Waschmittelseingespart werden kann.kein Verkalken der Waschmaschine.
  • kein Urinstein im WC
  • zentrale Rückhaltebecken für das Regenwasser können kleiner dimensioniert werden.
  • Kompensation von Abflußspitzen im Kanalnetz bei starken Regenereignissen
Die Kombination von Regenwassernutzung mit Versickerung ergibt ein ökologisch optimales Konzept, da hier die Regenrückhaltung konsequent unterstützt wird.
 


Werkskundendienst Baden-Württemberg 
für GEP-Umwelttechnik


Aspekte zum Thema Hygiene 

Bei sachgemäßer Installation der Regenwassernutzungsanlage bestehen keine Hygienischen Bedenken gegen den Einsatz von Regenwasser in der Haustechnik. Dies haben Erfahrungsberichte und wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, wie z.B. eine Langzeitstudie des Staatlichen Hygieneinstituts Bremen in Bezug auf die Nutzung von Regenwasser zum Wäschewaschen.

Laut Ergebnis konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen der Wäsche, die mit Trinkwasser und der, die mit Regenwasser gewaschen wurde, festgestellt werden. Darüber hinaus ist keine Beeinträchtigung der Waschwirkung zu erkennen.